Mit 17 Jahren wurde ich überzeugter Atheist, als mir in einer einsamen Angstattacke schlagartig bewusst wurde, dass ich mich in meinen unbewussten
Lebensängsten an einen Strohhalm namens Gott geklammert hatte. Das fand ich feige und meiner unwürdig. - Wutsch- und weg war der Strohhalm!
Über 10 Jahre lang habe ich mich dann mit der Thematik Gott und Religionen herumgeschlagen und auch mit ausländischen Studienfreunden diskutiert, vom mexikanischen Indianer bis zum Japaner, die vom
abendländischen Christentum ziemlich unberührt waren, mir aber schnell klar machten, dass meine Art Atheismus eine rein europäische (oder deutsche?) Auseinandersetzung mit der
christlich-abendländischen Tradition war, zu der sie nicht den mindesten Zugang zu haben schienen, ja sie schienen mir sogar über meine Denkweise so "vom Kopf her" eher amüsiert gewesen zu
sein.
Irgendwann war mir dann einsichtig, dass ich mich eigentlich nur mit meinen Vorstellungen tief in mir drin auseinandergesetzt hatte und ich mich eigentlich nur von meinen bisherigen, meiner
persönlichen Entwicklung entsprechenden Gottesbildern losgesagt hatte und mich die Gottesfrage von da an immer wieder neu ein Leben lang begleiten wird.
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Niemals in Gleichgültigkeit verfallen, unabhängig davon, was im Leben auf mich zukommt !
Ich interessiere mich für alles, was dem friedlichen Zusammenleben der Menschen dient.
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