Schwarz gähnt von ganz unten ein abgrundtiefes Loch und verwandelt sich in sattes Blau, einem scharf umrandeten Kratersee gleich. Urgestein
ähnlich Denkmälern oder Grabsteinen längst vergangener Epochen, wie erloschene, abgekühlte Lava durchbrechen dieses Blau. Sie scheinen vom vulkanisch und eruptiv brodelnden Feuer zu stammen, dem
unerbittlichen Schmelztiegel schmerzhafter Verwandlung. Darüber tobt stürmisch das Meer als Urheimat des Lebens, in sich hütend Millionen Jahre biologischer Entwicklung. Von links nach
rechts bäumen sich die schäumenden Wellen. Ihre Meeresgischt geht über in makelloses, in sich ruhendes Weiß als Inbegriff höchster Reinheit. Dieser Bewegung folgt ganz oben die windige
Uratmosphäre als wehendes Symbol schöpferischen Geistes.
Schon die Natur mit ihren sphärischen Klängen birgt alle Töne und Vibrationen in sich. Aber es ist der Mensch, der sie vernimmt, sie zu Papier bringt und damit erneut und immer wiederholbar mit
Instrumenten nachklingen lässt. Die strengen Linien des Notenpapiers öffnen sich und fließen vibrierend zurück in die Natur, aus der einst alles hervorging, auch menschliches Schaffen.
Strahlenfächergleich weitet sich die Vibration von unten nach oben, von der Tiefe in die Höhe.
Am Ende dieser Entwicklung steht der schöpferisch tätige Mensch, der mit all seinen Talenten seine erhabendsten Gefühle angesichts dieses grandiosen Universums zum Ausdruck bringt im harmonischen
Einklang mit dem Geheimnis allen Lebens.
Das Bild « Harmonie de Pythagore à Stockhausen » malte Henri Marie Dat.
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Niemals in Gleichgültigkeit verfallen, unabhängig davon, was im Leben auf mich zukommt !
Ich interessiere mich für alles, was dem friedlichen Zusammenleben der Menschen dient.
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