Diese Meditation besteht aus vier
Schritten:
Der 1. Schritt gleicht dem beginnenden Ausatmen (= loslassen),
der 2. Schritt dem tieferen Ausatmen (= niederlassen).
Der 3. Schritt ist der kürzeste, aber der kostbarste Augenblick des ruhenden Verweilens kurz vor dem neuen Einatmen (= eins werden).
Der 4. Schritt gleicht dem Einatmen (= empfangen).
Hier trennen sich östliche und westliche Wege:
Der östliche Weg, vor allem im Buddhismus, versteht darunter ein Auflösen des Individuums in das Kosmische hinein, so wie z.B. ein Wassertropfen sich mit dem Meer vereint. Er bleibt Wasser,
verliert aber seine Identität als Einzelwesen.
Der westliche Weg, vor allem im Christentum, versteht darunter ein Neuwerden des Individuums durch ein Sichöffnen für Gott, so wie z.B. ein Eisenstück von Feuer durchglüht nach dem Abkühlen wieder
ein Eisenstück ist, aber eben irgendwie anders.
So geht der Viererschritt des Atmens im Christentum in etwa so: los von mir, hin zu DIR (= Christus), eins mit DIR, neu aus DIR.
Wer sich die Sitzhaltungen dazu anschauen will, klicke
hier.
von Winfried Schley
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veröffentlicht in: Religion
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Es lässt mich nicht kalt, was in der Welt passiert, sei es im Bezug auf Politik oder auf die Naturkatastrophen.
Aber manchmal brauche ich auch Zuspruch, vor allem, wenn ich denke an einem Punkt zu sein, wo es nicht mehr weitergeht. Sicher kennt jeder solche Situationen im Leben. Meditieren ist ein gutes Mittel, über die Sorgen nachzudenken, vielleicht auch über einen neuen Weg. Man kann sich "fallen lassen" und mit Gottes Hilfe versuchen, die Sorgen zu bewältigen.
Ihre Worte sagen mir einmal mehr, dass wir die Hoffnung nicht verlieren sollen, dass wir immer mit Gott reechnen dürfen. Ich danke Ihnen.
C.S.