Donnerstag, 26. juni 2008
Um schauen zu lernen! Schauen ist mehr als Hingucken, mehr als Beobachten, mehr als Bemerken. Wer schaut, hält inne. Wer schaut, wird gewahr. Wer schaut, erkennt. Schauen eröffnet den Zugang
zur Tiefe, zum Eigentlichen.
Schauen lässt sich nicht erzwingen. Schauen bekommt man geschenkt. Doch in der Regel fällt ein solches Erlebnis nicht vom heiteren Himmel. Man muss sich wach dafür machen, ein Gespür dafür
entwickeln. Das erfordert Zeit und vor allem Geduld mit sich selbst. Schauen braucht Stille, benötigt Abstand vom Umtrieb des Alltags.
Das Bild malte Henri Marie Dat.
von Winfried Schley
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veröffentlicht in: Malerei
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